Checkliste für den Export

Ein erfolgreicher Vertragsabschluss ist oftmals erst der Anfang eines schwierigen und zeitaufwendigen Exportprozesses für Ihre Produkte oder Waren.

Internel hat sich auf eine reibungslose Exportabwicklung für weltweite Wachstumsmärkte, für Schwellen- und Entwicklungsländer außerhalb der EU, spezialisiert.


Da wir uns ausschließlich mit Exporten in schwierige Destinationen befassen, sind unsere Fachleute stets auf dem aktuellsten Stand in Sachen Zollverfahren, Außenwirtschaftsrecht und Anforderungen für Zolldokumente.


EXPORT-CHECKLISTE FÜR WELTWEITE WACHSTUMSMÄRKTE

Zu Beginn eines Exports, im Idealfall bereits vor Verkaufsabschluss, gilt es für Ausfuhren in Wachstumsmärkte folgendes zu bedenken.


Exportprozesses

Was exportieren Sie?

Exportregularien können sich ändern. Die Einstufung von Produkten kann je nach Importland variieren: In einigen Empfangsländern kann ein Produkt als Arzneimittel gelten, in anderen als medizinisches Zubehör und anderswo mag dasselbe Produkt wiederum als Kosmetika registriert sein – und all dies bedingt unterschiedliche Anforderungen an Ihre Exportabwicklung.

Stellen Sie nebst der korrekten Exportabwicklung sicher, welche Bestimmungen für Ihre Produkte im Empfangsland gelten.


In welche Länder exportieren Sie?

In Wachstumsmärkten außerhalb der EU können Bestimmungen von Einfuhr zu Einfuhr ändern, v.a. wenn es sich um politische oder instabile Schwellenländer handelt. Ebenso können sich die Anforderungen für die Exportabwicklung basierend auf dem Wert Ihrer Ware ändern. Für fehlerfreie Exportdokumente ist es zumal empfehlenswert, hiesige Handelskammern sowie Botschaften des Empfangslands zu konsultieren.

Stellen Sie sicher, dass Sie nicht nur alle Anforderungen im Export, sondern auch diejenigen für den Import ins Empfangsland erfüllen.


Zu welchen Lieferbedingungen wird exportiert?

Wer hat die Kontrolle über die Lieferkette, Sie oder Ihr Kunde? Viele Unternehmen schieben sämtliche Verantwortung an den Kunden ab und vereinbaren eine Ab-Werk-Lieferung. Die Krux: es fehlt die Kontrolle über die Ausfuhr und ggf. auch der Exportnachweis für die Rechnungsstellung ohne Umsatzsteuer. Es gibt in der Tat bessere Lieferkonditionen für Ausfuhren in schwierige Wachstumsmärkte.

Entscheiden Sie sich, wie viel Kontrolle Sie über die Lieferkette und Ihren Export behalten möchten und können.


Sind Sie versichert?

Besonders bei der Belieferung von Entwicklungs- und Schwellenländern kann das Risiko eines Schadens an der Lieferung hoch und schmerzlich sein. Eine Versicherung ist ein Sicherheitsnetz, welches Ihnen und Ihrem Kunden Zeit, Ärger und Geld erspart.

Wenn Sie die Ausfuhr nicht zu versichern gedenken, da die Lieferkonditionen dies nicht vorsehen, ist es ratsam den Kunden explizit vor Transportvergabe darauf aufmerksam zu machen um gängigen Missverständnissen vorzubeugen.


Wer zahlt die Frachtkosten?

Wenn Sie für die Frachtkosten verantwortlich sind, dann legen die Lieferkonditionen fest, wer für Verlust oder Beschädigung innerhalb des gesamten Lieferprozesses verantwortlich ist. Bei schwierigen Exportdestinationen sind F- und C-Konditionen, vermeintlich einfachen Ab-Werk-Konditionen oder kundenfreundlichen, für Wachstumsmärkte problematische, D-Konditionen vorzuziehen (gemäß Incoterms).

Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Exportprodukt an keinem Punkt im gesamten Ausfuhrprozess gefährdet sind – dazu gehört die Wahl der besten Lieferkonditionen und der Beförderungsart.


Welche Zollbestimmungen sind anwendbar?

Jedes Land hat unterschiedliche Zollbestimmungen für die Einfuhr von Produkten und Waren. Missverständnisse betreffend Zollanforderungen im Empfangsland sowie unvollständige oder fehlerhafte Dokumente sind der Hauptgrund, weshalb täglich hunderte Lieferungen in See- oder Flughäfen in aller Welt festsitzen.

Unsere Export-Experten kämpfen sich für Sie durch das Gewirr an Regularien und Dokumenten für schwierige Absatzmärkte. Kontaktieren Sie uns um zu erfahren, wie wir Ihnen helfen können.